Rezensentin Julia Hubernagel lobt den Realismus, mit dem Jens Beckert sich der Klimakrise und den Chancen auf ein Leben unter ihren Bedingungen widmet. Hubernagel macht klar: Das Buch ist kein revolutionäres. Eher versuche der Autor "den Pessimismus zu organisieren". Eben das macht Beckert ganz gut, findet die Rezensentin, indem er kleinen Veränderungen Bedeutung beimisst, die das Bewusstsein für die "Klimaproblematik" erhöhen. Mit erschreckenden Zahlen, Fakten und Statistiken macht das Buch deutlich, dass klimapolitisches Engagement weiterhin wichtig ist, so Hubernagel.