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Ingeborg Maus. Justiz als gesellschaftliches Über-Ich - Zur Position der Rechtsprechung in der Demokratie. Suhrkamp, 2018.

Ingeborg Maus

Justiz als gesellschaftliches Über-Ich

Zur Position der Rechtsprechung in der Demokratie
  • Suhrkamp Verlag AG
  • 2018
  • Taschenbuch
  • 266 Seiten
  • ISBN 9783518298299
Mit den hier versammelten Texten zielt Ingeborg Maus auf ein Paradox der Demokratie: Einerseits setzen die Bürger großes Vertrauen in die Justiz, insbesondere das Verfassungsgericht, während das Parlament am unteren Ende der Vertrauensskala rangiert. Wenn aber Verfassungsnormen in unbestimmte "Werte" aufgelöst werden, die es erlauben, auch verfassungskonforme Gesetze auszuhebeln, erscheint das Gericht andererseits als Kontrahent der Volkssouveränität. Die Kritik dieser juristischen Praxis, die heute auch auf EU-Ebene zu beobachten ist, wird ergänzt durch einen Rückblick auf Methoden der NS-Justiz.

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