- Brill I Schoeningh
- 2026
- Gebunden
- 440 Seiten
- ISBN 9783506796967
Diese Studie untersucht die Idee des „Schuldnerschutzes“ im Hinblick auf ihre römischen Wurzeln und ihre Weiterentwicklung in modernen Rechtsystemen. Sie konzentriert sich auf den Begriff „favor debitoris“ in den antiken Quellen selbst – bzw. auf seine Abwesenheit in denselben – und vergleicht ihn mit anderen „favores“, die in den juristischen Texten nachweisbar sind. Igor Adamczyk kommt zu dem Ergebnis, dass die Römer sich von einem Prinzip des Schuldnerschutzes nicht leiten ließen. Das bedeutet aber nicht, dass sie dem Schuldner den Schutz immer absprachen, es waren vielmehr situative Rechtsmaßnahmen. Der Autor untersucht Beispiele solcher schutzwirkenden Rechtsinstitute in den europäischen Rechtsystemen. Dabei nimmt er vor allem die Entstehung
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Am 01.06.2026