Rezensentin Ivana Sokola bedauert, dass Volker Kutschers Reihe um den Kommissar Gereon Rath mit diesem zehnten Band nun zum Ende kommt. Der Roman setzt im September 1938 ein, der nach Amerika geflohene und für tot erklärte Rath kehrt undercover nach Berlin zurück, um sich um seine Frau Charly zu kümmern, die in ein Konzentrationslager verschleppt wurde, erfahren wir. Die Atmosphäre, die Sprache sind rauer geworden, das Misstrauen nimmt zu, insbesondere nach der Reichspogromnacht, die eindrücklich geschildert wird, so Sokola, die den geschickten, spannungsreichen Aufbau des Buches lobt, aber auf einige redundante Details hätte verzichten können, die schon aus den Vorgängerbänden bekannt sind. "Man wünscht sich eine Fortsetzung", schließt sie.