Rezensentin Sylvia Staude ist von Arne Dahls Krimi sehr angetan. Darin müssen Morde aufgeklärt werden, die gezielt an Personen mit einer weniger guten Öko-Bilanz begangen wurden, erfahren wir. Ein Team um die Kriminalkommissarin Eva Nyman begibt sich daraufhin in einen Wald, in dem sie den Täter oder die Täterin vermuten. Arne Dahl meistert dabei den Spannungsaufbau, "flicht Handlungszöpfchen" kunstvoll zusammen bis nur noch ein finaler übrig bleibt, und schafft es, den Wald sowohl als "Sehnsuchts -" als auch als "Horror - Ort" erscheinen zu lassen, lobt die Kritikerin. Dabei stelle Arne Dahl hier auch die Frage, wie schnell Aktivisten vom "Tomatensuppe-auf-Gemälde-Schütten" in den Extremismus abrutschen können. Ein spannender Fall, findet Staude schließlich.