Dieses Buch ist ein wahrhaftiges "Dokument", lobt Rezensent Martin Urban beeindruckt und gerührt, denn es schildert den Weg eines autistischen Menschen "aus der Sprachlosigkeit", die ersten zwanzig Lebensjahre des mittlerweile 39-jährigen Autors Axel Brauns. Er beschreibe den Abgrund zwischen ihm und der Welt, in der er nur zwischen unbekannten "Fledermaus"-Gesichtern und bekannten "Buntschatten"-Gesichtern unterscheiden könne, und den Versuch des Brückenschlags. Dabei, schreibt Urban, erfährt der Leser auch etwas über "unsere normale Welt", der sich Axel schrittweise nähert. Eine Annäherung, die über Worte stattfinde, über Wörterbücher und Telefonbücher, über Atlanten und Kreuzworträtsel. Mit diesen Worten, so Urban, geht Brauns äußerst "sensibel" um, viel sensibler als die meisten "nichtautistischen Menschen". Für Urban ist Brauns ein "Wanderer zwischen den Welten", dessen Sprache "beide Welten umfasst".