"Großes Kino in Textform" verdankt Rezensentin Katrin Doerksen diesem Krimi des japanischen Autors Kotaro Isaka, der sie auf eine Reise im Schnellzug mit fünf Killern mitnimmt. Auch wenn sich die Geschichte überwiegend in einem "Shinkansen" abspielt, ist der Roman kein Kammerspiel, sondern veritables "Actionspektakel", dessen Verfilmung schon fertig ist, klärt die Kritikerin auf. Aber neben all den Kämpfen im Schnellzug, den "popkulturellen Referenzen" und der Tendenz zur klassischen "Buddykomödie" nimmt sich Isaka auch Zeit für seine Figuren, fährt Doerksen fort, die den Roman auch als "sinistren Psychothriller" liest.