- Harrassowitz Verlag
- 2025
- Gebunden
- 522 Seiten
- ISBN 9783447124027
Für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem schwierigen Gebiet der indischen Grammatik haben sich drei deutsche Indologen, nämlich Otto Böhtlingk (1815–1904), Franz Kielhorn (1840–1908) und Bruno Liebich (1862–1939), besonders verdient gemacht. Anders als die ersten beiden berühmten Gelehrten dieser Triade blieb der schlesische Sanskritist Liebich jedoch vor allem denjenigen Fachleuten in Erinnerung, die sich mit der grammatischen Tradition Candragomins, eines bemerkenswerten buddhistischen Grammatikers und Dichters aus dem 5. Jahrhundert n.Chr., beschäftigten. Zwar erschloss Liebich Candragomins Sanskrit-Lehrwerk im Alleingang und veröffentlichte weitere Abhandlungen, die das Verständnis der indischen Grammatik wesentlich erleichterten, doch war über den Werdegang des Autors bisher wenig bekannt, und ein umfassender Überblick über seinen wissenschaftlichen
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