- Hanser Berlin
- 2026
- Gebunden
- 320 Seiten
- ISBN 9783446288652
Übersetzung: Michaela Grabinger
Aus dem Amerikanischen von Michaela Grabinger. Susan Neiman schreibt über die Bedeutung von Ethik in Zeiten politischer Gewissenlosigkeit. Wie soll man die Realität benennen, die moderne Demagogen wie Trump geschaffen haben? Für Neiman ist das eine entscheidende Frage, denn wie wir die Gegenwart beschreiben, bestimmt unsere Fähigkeit, ihr Widerstand zu leisten. In "Nennen wir es böse" analysiert sie die aktuelle Krise der Demokratie aus moralphilosophischer Perspektive und sucht nach ihren Ursachen. Mit einem luziden Blick auf die Geschichte zeigt sie, wie die Normalisierung von Fehlverhalten das Vertrauen in den Rechtsstaat untergräbt und zu einer Erosion gemeinsamer Werte führt. Angesichts einer Welt, in der das skrupellose Streben nach Geld und
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Macht sanktionslos hingenommen wird, ruft Neiman dazu auf, unsere Moralvorstellungen zu verteidigen, die grundlegend sind für die Welt, in der wir leben wollen.
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