Allzu glücklich wird Rezensent Johan Schloemann nicht mit Philipp Bloms Buch über die Hoffnung. Der Autor wählt, erfahren wir, die Briefform für diesen wenig systematischen, sich an Assoziationen entlang hangelnden Text, der immerhin gelegentlich einige eindrückliche Formulierungen enthält. Über die Beziehung von Hoffnung und Religion etwa hat Blom wenig Erhellendes zu sagen, ärgert sich Schloemann, der nicht so recht versteht, was genau der Autor ihm mitteilen möchte. Letztlich will Blom, meint der Rezensent, uns die Hoffnung nicht ganz nehmen, aber die Ratschläge, die er uns gibt, sind alles andere als konkret, haben etwas mit großen Erzählungen zu tun, die es wieder braucht, aber auch mit pragmatischem Einfügen in die Zwänge der Gegenwart. Nun ja, räsoniert Schloemann, das hilft nun auch nur bedingt weiter.