Wirklich glücklich wird Rezensent Stephan Opitz nicht mit Johanna Hedmans Buch über drei junge Menschen, die in einer amourösen Dreiecksgeschichte gefangen sind. August, Thora und Hugo heißen sie, erfahren wir, die Handlung spielt in Stockholm, gelegentlich auch in Paris und New York. Soziologisch interessant sind die Schilderungen der unterschiedlichen Milieus, denen die Figuren entstammen, so Opitz, insbesondere, wenn die sozialen Spannungen der Konstellation erzählerisch zugespitzt werden. Weniger anfangen kann er mit den Versuchen, das Gefühlsleben der Hauptfiguren zu erschließen, ein wirklicher Erzählfluss entsteht nicht zwischen den Bettgeschichten der drei, deren Faszination füreinander sich Opitz nicht erschließt. Auch mit Paul Berfs Übersetzung hat der insgesamt wenig überzeugte Rezensent Schwierigkeiten und moniert eine Reihe von Ungenauigkeiten.