Rezensent Wilhelm von Sternburg liest sich gern durch Michael Sommers Buch, das dem Tod Cäsars gewidmet ist. Der Titelheld wird als ein durchaus mutiger und risikobereiter Mann beschrieben, erläutert Sternburg, bloße Heldenverehrung hat Sommer jedoch nicht im Sinn, er kommt durchaus auch auf die Grausamkeiten zu sprechen, die Cäsar verübt. Sommer zeichnet nach, wie sich Cäsar auf dem Weg an die Macht immer wieder neu erfinden musste, heißt es weiter. Das alles ist hochspannend geschrieben und gleichzeitig wissenschaftlich valide, freut sich der Rezensent, dem besonders gefällt, dass Sommer seine Ausführungen geschickt mit den Texten antiker Historiker verknüpft.