Beemen, Olivier van. Im Namen der Tiere - Wie eine NGO große Teile Afrikas beherrscht. C.H. Beck, 2024.

Olivier van Beemen

Im Namen der Tiere

Wie eine NGO große Teile Afrikas beherrscht
  • C.H. Beck
  • 2024
  • Gebunden
  • 315 Seiten
  • ISBN 9783406822070
Übersetzung: Gerd Busse
Aus dem Niederländischen von Gerd Busse. Die NGO "African Parks" verwaltet 22 große Naturparks in Afrika und gilt als Erfolgsgeschichte. Doch was und wer steckt wirklich dahinter? Olivier van Beemen deckt in seinem die staatsähnlichen Strukturen, die Macht der African-Parks-Milizen und das rücksichtslose Vorgehen gegen die lokale Bevölkerung auf. Kritiker sprechen von "grünem Kolonialismus". Oder ist es der alte Kolonialismus in neuem Gewand? "African Parks" verwaltet eine Fläche von der Größe Großbritanniens und hat sich in Afrika von zwölf Staaten Hoheitsrechte übertragen lassen. Die Organisation unterhält bewaffnete Kräfte mit weitgehenden Befugnissen zum Schutz der Gebiete - vor Terroristen, vor Wilderern und vor der Bevölkerung. Einheimische dürfen das von ihnen
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traditionell genutzte Land nicht mehr betreten, es kommt zu Folter und Vergewaltigung. Der Safari-Tourismus, Spenden von Milliardären und westlichen Regierungen, auch der deutschen, bringen reiche Einnahmen. An der Spitze steht eine weiße Elite, die alles daransetzt, nur schöne Bilder von Großwild und intakter Natur nach außen dringen zu lassen.

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