Rezensent Jan Drees hält es offensichtlich für eine gute Idee, den Debütroman von Esther Schüttpelz mit Benjamin von Stuckrad-Barres "Soloalbum" zu vergleichen. In beiden Texten geht es um die mehr schlecht als recht gelingende Bewältigung einer Trennung und ihrer Folgen, erklärt er. Dass bei Schüttpelz immerhin Hoffnung anklingt, findet er bemerkenswert. Ebenso die feministischen Vorzeichen, unter die die Autorin ihre Geschichte stellt. Drees jedenfalls entwickelt Sympathien für eine Heldin, die trotz allem ihre Autonomie verteidigt, und für ein unterhaltsames Debüt.