Braidt, Andrea B.. Erzählte Erregung - Affekt, Empathie und Geschlecht in den Medien. Boehlau Verlag, 2025.

Andrea B. Braidt

Erzählte Erregung

Affekt, Empathie und Geschlecht in den Medien
  • Boehlau Verlag
  • 2025
  • Taschenbuch
  • 213 Seiten
  • ISBN 9783205222415

Erregung gilt in der Film- und Medienwissenschaft als audiovisuelles Phänomen, welches spiegelgleich jenen Zustand in den Betrachter_innen hervorrufen soll, den es darstellt. Die zentrale Vorannahme des vorliegenden Buchs lautet jedoch, dass Erregung erzählt werden muss: Die Autorin fasst „Erregung“ als Affekt, der als Bestandteil der Erzählung auf die Empathie der Zuschauer_innen wirkt, und von der Erzählperspektivierung spezifisch hervorgebracht wird. Braidt zeigt an einem weiten Spektrum von Fallbeispielen – von Serien wie The Sopranos und Mad Men zu künstlerisch-innovativen Filmen von Katrina Daschner, Ashley Hans Scheirl und Anna Jermolaeva, hin zu medial-performativen Arbeiten von Jakob Lena Knebl oder Belinda Kazeem-Kaminski – wie dieser performative Prozess der Erzählung

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geschlechterkonstitutiv wird.

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