- Limmat Verlag
- 2026
- Gebunden
- 256 Seiten
- ISBN 9783039261086
1906: Im Oberwalliser Dorf Visperterminen herrscht große Not. Die Armut und andauernde Trockenheit zwingen viele, auszuwandern, so auch die Brüder Gustav und Alphons Briggeler, die als Melker nach Bad Kudowa in Schlesien gehen. Dort heiraten sie die Schwestern Anna und Elisabeth, Jahre später kehren die jungen Familien ins Wallis zurück. Die Aussichten, hier gut leben zu können, haben sich verbessert, mittlerweile wurde ein Stollen gebaut, der das Bergdorf mit Wasser versorgt.Als Anna unerwartet stirbt, ist Elisabeth die einzige Fremde im Dorf. Die Terbiner grenzen sie aus, nennen sie "die Titscha". Gustav und Elisabeth kämpfen sich durch, trotz Außenseiterstatus, wenig Geld und eines schlimmen Unfalls, der ihren Arbeitsalltag
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für immer beeinträchtigen wird.Odilo Abgottspons Grossmutter Elisabeth wird zur zentralen Figur in diesem Lebensroman einer Familie über mehrere Generationen. Abgottspon beschreibt die harte Arbeit, die Not und Angst, aber auch den Zusammenhalt und die alltäglichen Freuden. Und zeichnet die Veränderungen nach, die das Dorf während fast hundert Jahren erfahren hat.
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