Rezensentin Marion Löhndorf empfiehlt Hanif Kureishis Bericht über seine Querschnittslähmung als Liebeserklärung an das Leben. Der Autor legt laut Rezensentin keinen Elendsbericht vor, sondern erzählt mit grimmigem Humor vom Schock des Ereignisses, das den Autor plötzlich ereilt, aus dem Leben reißt und in die Parallelwelt der Krankenhäuser und Reha-Spitale schleudert. Kureishi erzählt von der Illusion des Normalen und wie sein Körper zu etwas Öffentlichem wird, von alten und neuen Freunden, von der Einsamkeit, vom Schreiben und auch von seinem früheren Leben, seiner Kindheit und Jugend. Vor allem Kureishis Direktheit scheint Löhndorf lesenswert.