Aus den Gedichten der britischen Sängerin Arlo Parks, die nun in einer zweisprachigen Ausgabe erscheinen spricht die "Sehnsucht nach einer Magie des Empfindsamen", stellt Rezensentin Swantje Karich fest, die mit der Künstlerin sprach. Die sanfte Gefühlsbetontheit ihrer Lyrik kreiert einen "Safe Space" für alle, die ihn suchen, so die Rezensentin. Darüber hinaus hat ihre Kunst eine politische Dimension: als junge, schwarze und queere Frau erzählt sie auch von schmerzhaften persönlichen Erlebnissen, von ihrer Identitässuche, von Gewalt- auch gegen sich selbst, so Karich, und kreiert so ein "erschütterndes autobiografisches Fragment". Mit ihren Liedern und Gedichten singt Parks gegen ihre Wunden an, schließt die Rezensentin, und spendet sich selbst und den Lesern Trost.