Rezensent Michael Schleicher findet offenbar recht eindrucksvoll, wie die 1969 in Teheran geborene und als Teenager nach Österreich emigrierte in Comicform ihre persönliche Geschichte erzählt, in deren Mittelpunkt die Schwierigkeiten mit der Integration stehen. Der erste Teil ihrer Geschichte war ein in viele Sprachen übersetzter Überraschungserfolg, jetzt liegt der zweite Teil der heute in Paris lebenden Künstlerin Marjane Satrapi vor. Ihr Zeichenstil ist "unaufgeregt, fast schon naiv anmutend", wobei dem Rezensenten auffällt, dass Satrapi ihre Bilder weniger virtuos gestaltet, um dafür "mit deutlicherem Strich arbeiten zu können".