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Ruth Weiss (geb. am 26. Juli 1924 in Fürth, gest. am 5. September 2025 in Ålborg, Dänemark) musste 1936 mit ihrer Familie vor den Nazis nach Südafrika fliehen. Dort arbeitete sie später als Journalistin und engagierte sich gegen die Apartheid. Mit "Meine Schwester Sara" wurde sie auch in Deutschland zur Mahnerin gegen Rassismus und Antisemitismus. Zahlreiche Romane, Sach- und Kinderbücher. Weiss war Ehrenpräsidentin des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland und 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert. 2023 erhielt sie den höchsten Nationalorden Südafrikas, 2024 das Große Bundesverdienstkreuz.