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Hans Carl Artmann, geboren 1921 in Wien und verstorben 2000 ebenfalls in Wien, geriet 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft, wo er als Dolmetscher tätig war und zu schreiben begann. Christian Thanhäuser, 1956 in Linz geboren, gründete 1989 auf Anregung von H. C. Artmann eine eigene Handpressenwerkstatt, in der _Edition Thanhäuser_ erschienen seitdem exklusive, meist zweisprachige Publikationen, darunter die renommierten _Ranitz-Drucke_. Seine Holzschnitte zu Robert Walsers Theaterstück _Der Teich_ und zum _Spaziergang_ wurden 2014 im Kunstmuseum Bern ausgestellt, Thanhäuser lebt in Ottensheim/Oberösterreich. Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er Mathematik und Germanistik studierte. Heute lebt er als Übersetzer und freier Schriftsteller in Wien. 2011 wurde er für seinen Erzählband _Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes_ mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman _Indigo_ stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 prämiert. 2014 erschien sein erster Gedichtband _Die Vogelstraußtrompete_. Für seinen Roman _Die Stunde zwischen Frau und Gitarre_ erhielt Setz den Wilhelm Raabe- Literaturpreis 2015. Mit _Vereinte Nationen_ war Setz 2017 und mit _Die Abweichungen_ 2019 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. 2021 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt.