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  1. Die Wittenberger »Scripta publice proposita« (1540-1569)
    Christiane Domtera-Schleichardt
    Die Wittenberger »Scripta publice proposita« (1540-1569)
    Universitätsbekanntmachungen im Umfeld des späten Melanchthon
    • Evangelische Verlagsansta
    • 2021
    • Gebunden
    • 800 Seiten
    88,00

    Am 01.02.2021

    In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts präsentierte die Universität Wittenberg ihre sogenannten »Scripta publice proposita« der gelehrten Öffentlichkeit regelmäßig in gedruckten Sammelbänden. Anschaulich dokumentieren diese ursprünglich am »Schwarzen Brett« der Universität veröffentlichten Bekanntmachungen Lehrangebot, humanistisch-reformatorische Grundanliegen, Totengedenken, studentische Alltagskultur und Gelehrtenkommunikation an der Leucorea in der reifen Phase der Reformation. Da Philipp Melanchthon das Genre wie kein anderer geprägt hatte, setze nach seinem Tod in diesen offiziellen Verlautbarungen eine intensive Melanchthon- Memoria ein, die ihn als Leitfigur der Wittenberger Universität und Reformation exponierte und gegen Anfeindungen verteidigte. Die umfangreichen Kataloge der Arbeit erschließen das mehrbändige Textkorpus der Wittenberger »Scripta publice proposita« erstmals systematisch und verzeichnen darüber hinaus einen Fundus weiterer Bekanntmachungen aus gedruckter und handschriftlicher Überlieferung. [The Wittenberg »Scripta publice proposita« (1540-1569). University Announcements in Melanchthon's Milieu] In the second half of the 16th century the University of Wittenberg regularly published its so-called Scripta publice proposita in printed volumes. ...