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Erinnerungen Herbst 2019 Perlentaucher Bücher der Saison - Erinnerungen und Autofiktionen

Erinnerungen, autobiografisches Erzählen, autofiktionales Schreiben - das können nicht nur Norweger. Die amerikanische Autorin Lucia Berlin (1936-2004) ist zwischen Alaska und Mexiko achtzehnmal umgezogen, als Alleinerziehende mit vier Kindern. In "Welcome Home" erzählt sie in autobiografischen Skizzen  von Alkohol, den falschen Männern und miesen Jobs in den 50er und 60er Jahren: das ist schon sprachlich ungeheuer lohnende Lektüre, verspricht die Zeit. Außerdem: Der schottische Dichter John Burnside erzählt in "Über Liebe und Magie" von seiner Erziehung des Herzens, Rachel Cusk schildert in "Lebenswerk" die Ambivalenz des Mutterwerdens und -seins, und Helene Cixous schildert in "Meine Homère ist tot..." vom langen Sterben ihrer Mutter, ohne je in einen exhibitionistischen Leidensbericht abzugleiten.