Thomas-Mann-Jahr 2025 Feine Neuausgaben und neuste Erkenntnisse
14. Januar 2025. Über wenige Schriftsteller gibt es so viel Literatur wie über Thomas Mann - da kann man sich schon mal fragen: Ist mittlerweile nicht alles gesagt? Mitnichten, wie man sehen kann, denn schon jetzt dürfen wir uns über viele spannende Neuerscheinungen freuen: Kai Sina nimmt den Schriftsteller in "Was gut ist und was böse" als "homo politicus" in den Blick, der nicht nur ein kluger Beobachter seiner Zeit, sondern auch politischer Aktivist war. Oliver Fischer zeichnet in "Man kann die Liebe nicht stärker erleben" die tiefe Freundschaft und Liebe zu dem Münchner Bohemien und Tiermaler Paul Ehrenberg nach. Heinrich Breloer beleuchtet in "Ein tadelloses Glück" die Zeit vor dem großen Durchbruch und Hanjo Kesting wartet in "Glanz und Qual" mit zwölf Essays über sechs Werke des Literaturnobelpreisträgers nebst biografischer Skizzen auf. Nicht fehlen darf in unserer Liste natürlich außerdem Dieter Borchmeyers umfassende Monografie zum dichterischen und essayistischen Werk. Und gerne begeben wir uns auch noch einmal mit Volker Weidermann an die Ostsee-Küste, wenn dieser in "Mann vom Meer" verrät, warum die wahre große Liebe des Schriftsteller der Ozean war.