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Rechtsextremismus und Terror Bücher über Neonazis, Incels und Identitäre

Oslo, Christchurch, Hanau: Mit ihren Mordtaten erschüttern Rechtsextremisten die demokratischen Gesellschaften, ihre Gesinnungsgenossen vergiften das Klima mit einem Welbild, voller Hass auf Frauen und Fremde. Meldet sich hier der ewige Faschismus zurück? Oder ein neuer? Wir haben einige Bücher herausgesucht, die untersuchen, wie sich Rechtsextreme heute radikalisieren, vernetzen und organisieren, woraus sie ihre Ideologie speisen, wie sie agieren. An einer Hand lassen sich leider die Bücher abzählen, die der demokratischen Mehrheit einen Weg weisen - im Kampf gegen Rechtsextremismus und identitäre Bewegung, gegen Neonazis, Incels und Herrenmenschen.

Untergangster des Abendlandes
Untergangster des Abendlandes
Ideologie und Rezeption der rechtsextremen ‚Identitären‘
  • Marta Press UG (haftungsbeschränkt)
  • 2018
  • Buch
  • 436 Seiten
20,00
Die rechtsextremen ‚Identitären‘ gehören ohne Zweifel zu den wichtigsten Akteur*innen des außerparlamentarischen Rechtsextremismus in Österreich. Ihr „Erfolgsrezept“ liegt einerseits darin begründet, sich nach außen hin vom Nationalsozialismus abzugrenzen und so behördlicher Repression nach dem „Verbotsgesetz“ aus dem Weg zu gehen und andererseits gesellschaftlich anschlussfähige Konzepte eines modernisierten völkischen Nationalismus zu propagieren. Dabei bedienen sie sich eines Straßenaktivismus, der geschickt mit Social-Media-Tools inszeniert und verbreitet wird. Bisherige Auseinandersetzungen mit diesem relativ jungen Phänomen übernahmen nicht selten unkritisch Selbstbezeichnungen der ‚Identitären‘ als „weder links noch rechts“ oder „Neue Rechte“ und ließen dahinter stehende ideologische Denkmuster meist zu kurz kommen. Der vorliegende Sammelband nimmt daher eine kritische Analyse dieser Selbstinszenierungen vor, indem die hinter dem ‚identitären‘ Denken stehenden Vordenker und Ideologeme wie (Neo-)Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus analytisch durchdrungen und mit anderen Formen des Rechtsextremismus in Verbindung gesetzt werden. Ergänzend werden bislang vernachlässigte Themen wie subkulturelle Bezüge der ‚Identitären‘, propagierte Geschlechterbilder, Rhetoriken der Angst ...

Untergangster des Abendlandes
Untergangster des Abendlandes
Ideologie und Rezeption der rechtsextremen ‚Identitären‘
  • Marta Press UG (haftungsbeschränkt)
  • 2018
  • Buch
  • 436 Seiten
20,00
Die rechtsextremen ‚Identitären‘ gehören ohne Zweifel zu den wichtigsten Akteur*innen des außerparlamentarischen Rechtsextremismus in Österreich. Ihr „Erfolgsrezept“ liegt einerseits darin begründet, sich nach außen hin vom Nationalsozialismus abzugrenzen und so behördlicher Repression nach dem „Verbotsgesetz“ aus dem Weg zu gehen und andererseits gesellschaftlich anschlussfähige Konzepte eines modernisierten völkischen Nationalismus zu propagieren. Dabei bedienen sie sich eines Straßenaktivismus, der geschickt mit Social-Media-Tools inszeniert und verbreitet wird. Bisherige Auseinandersetzungen mit diesem relativ jungen Phänomen übernahmen nicht selten unkritisch Selbstbezeichnungen der ‚Identitären‘ als „weder links noch rechts“ oder „Neue Rechte“ und ließen dahinter stehende ideologische Denkmuster meist zu kurz kommen. Der vorliegende Sammelband nimmt daher eine kritische Analyse dieser Selbstinszenierungen vor, indem die hinter dem ‚identitären‘ Denken stehenden Vordenker und Ideologeme wie (Neo-)Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus analytisch durchdrungen und mit anderen Formen des Rechtsextremismus in Verbindung gesetzt werden. Ergänzend werden bislang vernachlässigte Themen wie subkulturelle Bezüge der ‚Identitären‘, propagierte Geschlechterbilder, Rhetoriken der Angst ...