Intelligent, aber nicht künstlich Neue Romane über KI

13. Mai 2025. Selber gute Bücher schreiben, das bekommt die Künstliche Intelligenz zum Glück noch nicht hin - als Hauptakteur in zahlreiche aktuelle Romane hat sie es aber schon geschafft: Der israelische Autor Assaf Gavron entwirft für uns die Utopie einer postkapitalistischen Gesellschaft in Israel im Jahr 2066, in der KI jeden Lebensbereich bestimmt und sich die Helden auf die Suche nach der Wirklichkeit machen müssen. Der Protagonist von Elias Hirschls bissiger Satire "Content" verfasst für das Unternehmen "Smile Smile Inc." inhaltslose Click-Bait-Artikel - bis eine hochintelligente Software die Kontrolle an sich reißt. Tom Hillenbrand zeigt uns hingegen, wie es in Wien im Jahr 2095 zugehen könnte: Kommissar Landauer gerät an eine High-Tech-Sekte, in der Menschen ihre eigenen Klone ermorden - und eine KI zur Abwechslung mal die Menschheit retten will. Und die japanische Autorin Rie Qudan verbindet in "Tokyo Sympathy Tower" philosophische Gedanken zum ethischen Umgang mit Gefängniseinsassen mit spannender Science-Fiction über Architektur und ChatGPT. (Dieser Teaser wurde nicht mit KI verfasst, versprochen).