Luigi Cherubini
Messe solennelle in d (Klavierauszug)
- Carus-Verlag Stuttgart
- 2025
- Taschenbuch
- 176 Seiten
- ISBN 9790007312541
Wie bewirbt man sich als Komponist*in für eine Anstellung am Hofe? Mit eigener Musik! Als sich Luigi Cherubini 1810 als Nachfolger Joseph Haydns am Hof des ungarischen Fürsten Nikolaus Esterházy empfehlen wollte, komponierte er seine „Messe solennelle“ in d-Moll.
Cherubini entschied sich für eine sehr umfassende, fast schon opulente Messe, die ihm genügend Gelegenheit bot, sein Können zu demonstrieren. Das Werk ist länger als Beethovens „Missa solemnis“ und gehört sicher zu den umfangreichsten Vertonungen des Messordinariums überhaupt – allein das Gloria besteht aus fast 900 Takten. Die Messe überwältigt jedoch nicht nur durch bloße Fülle, sondern setzt auf gut aufeinander abgestimmte Gegensätze. Ein Beispiel hierfür bildet
Die kritische Edition von Wolfgang Hochstein bietet erstmals das Hosanna in der vom Komponisten ursprünglich beabsichtigten Form, basierend auf dem Autograph. Als wertvolle Ergänzung enthält die Edition zudem eine alternative Einleitung zum Sanctus, die im Autograph überliefert ist, aber keinen Eingang in den Erstdruck fand. Damit ermöglicht die Edition einen neuen, umfassenden Zugang zu diesem facettenreichen Werk der Kirchenmusik aus der Zeit zwischen Klassik und Romantik.
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