Sabine Brandt lobt, wie "leichthändig" die schwedische Autorin Aino Trosell in ihrem Roman "Seelenforschereien", "Kriminalstory" und "klassische Beziehungsdramen" zu verbinden weiß. Als einzige Kritik merkt sie an, dass der Roman, der im Milieu der Berufstaucher spiele, aufgrund der zahlreichen Termini technici an Spannung verliere, besonders wenn man sich damit nicht auskenne. Der Roman handelt aber nicht nur vom Tauchermilieu, sondern gleichzeitig von einem Männermilieu, erklärt Brandt, wobei es keinesfalls alleine um diesen feministisch angehauchten Handlungsstrang gehe, keine Angst also. Ein gelungenes "Kapitän-Nemo-Abenteuer", findet die Kritikerin, bei dem der Leser die Luft anhalte.