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Bernhard A. Macek. Alma Seidler - "Österreichs Jahrhundertschauspielerin". MYMorawa, 2018.

Bernhard A. Macek

Alma Seidler

"Österreichs Jahrhundertschauspielerin"
  • myMorawa
  • 2018
  • Gebunden
  • 313 Seiten
  • ISBN 9783990841167

"Alma Seidler - Österreichs Jahrhundertschauspielerin" skizziert das Leben einer phänomenalen Schauspielerin des 20. Jahrhunderts. Oskar Werner zählte ebenso zu ihren großen Bewunderern wie Werner Krauß, der sogar den Iffland- Ring an sie weitergeben wollte. Ihr Leben spiegelt die jüngere österreichische Geschichte in eindrucksvoller Weise wider. Noch in den letzten Monaten der Monarchie kam die Tochter des Ministerpräsidenten Seidler ans Burgtheater- man warf ihr Protektion vor, und nach dem Umsturz wurde es für sie vorerst nicht besser. Die nächste große Zäsur in der österreichischen Geschichte war ebenso wie das Ende der Monarchie mit ihrem persönlichen Schicksal verbunden: Ihr jüdischer Ehemann Karl Eidlitz musste Österreich nach dem Einmarsch Hitlers verlassen. Alma Seidler

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blieb in Wien, ließ sich von ihrem Ehemann allerdings nicht scheiden, was ihr viele Probleme einbrachte. Als Ironie des Schicksals musste sie gewiss das Diner betrachten, zu dem sie von Hitler geladen wurde. Trotz aller Wirrnisse ging sie aber geradlinig ihren Weg und hielt Österreich und dem Burgtheater unverbrüchliche Treue. Max Reinhardt, mit dem sie bereits 1923 bei den Salzburger Festspielen zusammengearbeitet hatte, wollte sie mehrmals dem Burgtheater abwerben - sie blieb dem Haus und ihrem Publikum, das Alma Seidler liebte und verehrte, jedoch treu. Für sie war es das Größte, am Burgtheater zu spielen, und das tat sie bis zu ihrem Lebensende. Mit ihrem Können prägte sie auch die nachfolgende Generation. So wurde sie beispielsweise von Paula Wessely als Schauspiellehrerin für ihre Tochter Christiane Hörbiger engagiert. Noch heute schwärmen große Schauspielkolleginnen und -kollegen wie Elfriede Ott, Lotte Tobisch und Frank Hoffmann von Seidlers einzigartigem Talent, wobei sich hier natürlich die Frage stellt, warum sie heute nicht den Bekanntheitsgrad anderer Kollegen genießt. Einfache Antwort: Sie war bescheiden. Zwar liebte sie das Theater, nicht aber den Rummel um ihre Person.

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