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Guram Matskhonashvili / Tamar Kotrikadse. Gldani. Wieser Verlag, 2018.
  • Wieser Verlag GmbH
  • 2018
  • Gebunden
  • 160 Seiten
  • ISBN 9783990293072
Übersetzung: Kotrikadse, Tamar

Gldani ist die größte Vorstadt von Tbilissi. Man nennt sie auch eine Stadt in der Stadt. Das sowjetische Ghetto, das Ende 60er-Jahre als Experimentalprojekt entstand und seitdem in der Zeit erstarrte. Indem sie in Gldani eine Wohnung mietet, tritt Lana zum Bild - die Frau, die nach Tbilissi, die vom Bürgerkrieg in eine Hölle verwandelte Stadt übersiedelt, ein Kind kriegt und versucht, sich von Neuem liebzugewinnen. Das Leben der Mutter und des Kindes ist von Zuschauern und Klatschgeschichten - diesem mythologischen Urbanelement - bewacht. Ihr Zusammenleben kippt dann um, als ihr Sohn eine Zuneigung zu seinem jungen Freund zeigt. Mit diesem Spalt beginnt der Umsturz der

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beiden ausgezeichnet funktionierenden Systeme - der Familie und der Kleinwelt Gldani. Die sexuelle Deviation macht mit einem Domino-Prinzip einzelne Teile des Systems zu Gegnern: Die Mutter kämpft gegen ihren geliebten Sohn, das System versucht, die Mutter zu neutralisieren. Parallel dazu erleben die Bewohner von Gldani merkwürdige, märchenhafte Ereignisse, denen man nur in Spielen gegenübersteht. Der mit stilistischen Spielen, einer meisterhaft vernetzten Struktur und vielen Farben beladene Roman bereitet dem Leser eine Menge von Überraschungen.

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