Hans-Christoph Buch ist hin und weg von Bernd Wagners Erinnerungen an seine Kindheit in Sachsen. Der Autor reiht sich damit ein in die Tradition literarisch anspruchsvoller, unterhaltsamer und selbstkritischer Heimatromane, meint Buch. Keine Ostalgie, keine Deutschtümelei, dafür gelungene Bilder und im Mittelpunkt eine Mutter und eine Sprache, die Buch ans Herzen gleichermaßen wachsen. Die Unmittelbarkeit des Textes versetzt den Rezensenten in eine untergegangene plebejische Welt mit Schlachtfesten, Skat und Sauerkraut.