Theilemann, Steffen. Harald Schultz-Hencke - Als Psychoanalytiker im Nationalsozialismus. ihleo verlag, 2025.

Steffen Theilemann

Harald Schultz-Hencke

Als Psychoanalytiker im Nationalsozialismus
  • ihleo verlag
  • 2025
  • Gebunden
  • 256 Seiten
  • ISBN 9783966660983

Der Psychoanalytiker Harald Schultz-Hencke (1892–1953) schuf – neben S. Freud, C. G. Jung und A. Adler – eine vierte Neurosenlehre, die er in ihren wesentlichen Inhalten in der Monografie „Schicksal und Neurose“ (1931) veröffentlichte und dann bis zu seinem Tod fortentwickelte. Schultz-Hencke verblieb während der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland, wurde hier zum wohl prominentesten Vertreter der Psychoanalyse. Unter Psychoanalytikern hat sich in den vergangenen 40 Jahren ein Bild etabliert, wonach Schultz-Hencke nationalsozialistische Werte vertreten und insofern die Psychoanalyse verraten habe. Der Autor Steffen Theilemann hat diese These erstmals umfassend untersucht. Sein Buch stellt klar: Schultz-Hencke war weder ein Nationalsozialist noch ein Opportunist. Er war ein Gegner

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des Nationalsozialismus.

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