Rezensent Holger Moos scheint sich nicht zu wundern über den großen Erfolg von Adam Silveras Jugendromanen. In "More Happy Than Not" gelingt es Silvera beispielsweise auf "stilistisch 'fucking' authentische" Weise eine spannende, vielschichtige, ernsthaft tragische und doch hoffungsvolle Geschichte zu erzählen. Aaron lebt mit seiner Familie, oder dem, was davon übrig ist, in äußerst prekären Verhältnissen, sein Vater hat Suizid begangen, gefunden wurde er von Aaron und seinem Bruder. Nach einem Selbstmordversuch will Aaron sein Leben wieder in die Hand nehmen, wobei ihm erst seine Freundin, später ein neuer Freund helfen, für den Aaron bald verwirrende Gefühle entwickelt. "More Happy Than Not" erzählt überzeugend von einer Identitätssuche mit vielen Hindernissen und Umwegen, so der angetane Rezensent.