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Tschech, Artem. Nullpunkt. Arco Verlag GmbH, 2022.

Artem Tschech

Nullpunkt

  • Arco Verlag
  • 2022
  • Taschenbuch
  • 196 Seiten
  • ISBN 9783965870444
Übersetzung: Alexander Kratochvil / Maria Weissenböck
Aus dem Ukrainischen von Alexander Kratochvil und Maria Weissenböck. Artem Tschech war selbst in Kiew noch ziemlich unvertraut mit dem Krieg in seinem Land, als ihn im Mai 2015 seine Einberufung erreichte. Er fand sich an die Frontlinie im Donbass versetzt. Sein Bericht Nullpunkt schildert, womit er sich auf einmal konfrontiert sah. Erzählt wird von der Verwandlung eines Zivilisten der Generation Facebook und What´s App in einen Soldaten. Angefangen mit dem Drill im Ausbildungslager in brütender Hitze in der Steppe, zwischen Giftschlangen. Die schlecht versorgte Truppe wird dabei von der Bevölkerung durchgefüttert - bombardiert von "Nutella", Kuchen und Schinken. Aber es folgen die realen Schützengräben, den
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"Feind" im Visier, jederzeit bedroht vom Tod. Doch nicht Kampfhandlungen stehen im Mittelpunkt vom Tschechs Bericht, sondern das innere Erleben einer Art Parallelwelt. Dort wächst etwas zusammen, was sonst nicht zusammenfindet: Menschen verschiedenster sozialer wie geographischer Herkunft, voller Vorurteile über einander, lernen, sich zu sehen - eine identitätsstiftende Erfahrung von Zusammengehörigkeit.

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