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- Büchner-Verlag
- 2026
- Gebunden
- 120 Seiten
- ISBN 9783963173967
Franz Kafka gilt als der »ewige Sohn«. Als eine Person, die es nicht geschafft hat, dem Schatten eines übermächtigen Vaters und der kleinbürgerlichen Familie zu entfliehen. Eine Entwicklung wird ihm dabei kaum zugeschrieben, er bleibt der verängstigte, in Scham und Schuld verfangene Sohn. Anhand dreier Texte zeigt Karl Braun auf, dass Kafka sehr wohl eine Entwicklung durchlaufen hat: In den beiden Don-Quijote-Texten vom 21./22. Oktober 1917 bedenkt er die Konsequenzen, die die Befreiung vom Ehezwang mit Felice Bauer für ihn bedeuten. Im »Advokatenbrief« »Liebster Vater« vom November 1919 lässt er, Bilanz ziehend, den Vater weit hinter sich und rechnet mit der Vätergeneration insgesamt ab. In seinem
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Am 15.07.2026