Ein wenig fühlt sich Rezensent Peter Henning bei Daisy Alpert Florins Debütroman an Donna Tartts "Geheime Geschichte" erinnert, schließlich spielen beide Romane in einem College-Setting und haben eine etwas düstere Atmosphäre. Im Gegensatz zu Tartts Buch sind die beiden Toten, die letzten Endes bei Florin herauskommen, aber eher Nebensache, eigentlich geht es um die Studentin Isabel, die eine Affäre mit ihrem Professor anfängt, erfahren wir. Die Geschichte spielt den 1990er Jahren, die neuen Technologien treten gerade ihren Vormarsch an, und Henning fühlt sich sofort wieder in diese Zeit zurückversetzt. Dass sich eine Studentin in ihren Professor verliebt, ist allerdings wirklich keine neue Story und zudem hier unnötig ausführlich nacherzählt, befindet der Kritiker, der am Ende doch etwas enttäuscht ist, dass der Roman nicht so viel Spannung hält, wie er verspricht.