Peter Kuhlbrodt
Münzbetrug in der Zweiten Kipperzeit - Das Beispiel Nordthüringen
- Leipziger Universitätsvlg
- 2024
- Taschenbuch
- 193 Seiten
- ISBN 9783960235620
Die Praxis „obrigkeitsbetriebener Münzverschlechterung“ im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation während der Zweiten Kipperzeit (ca. 1670–1695) ist in der numismatischen Literatur erforscht worden; nur selten jedoch war die Bestrafung der Akteure des Münzbetrugs Gegenstand einer Untersuchung. Nach jahrelangen ergebnislosen Bemühungen entsandten Kaiser und Reichshofrat seit den 1680er Jahren Münzkommissionen, ausgestattet mit wirksamer kaiserlicher Exekutivgewalt, um die „Heckenmünzerei“ im Reich auszumerzen. Auch Reichsfürsten begannen auf eigene Faust gegen Heckenmünzen vorzugehen. Wie im Nordthüringer Raum drei kaiserliche Münzkommissionen nacheinander von 1689 bis 1706 wirksam geworden sind, wird in der vorliegenden Studie in den Mittelpunkt gestellt. Erstmals werden dafür auch Quellen des Haus-, Hof- und Staatsarchivs Wien ausgewertet.
Peter
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