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Charles Péguy / Alexander Pschera / Peter Trawny. Das Geld. Matthes & Seitz Berlin, 2017.

Charles Péguy

Das Geld

  • Matthes und Seitz Berlin
  • 2017
  • Taschenbuch
  • 137 Seiten
  • ISBN 9783957573179
Übersetzung: Alexander Pschera
Aus dem Französischen und mit einem Vorwort von Alexander Pschera. Mit einem Nachwort von Peter Trawny. "Die Welt hat sich seit Jesus Christus weniger verändert als in den letzten dreißig Jahren", musste Charles Péguy 1913 mit Schaudern feststellen. Gegen die kalte Rationalisierung und Ökonomisierung des Lebens im Zuge der Umwälzungen der Moderne verfasste er mit "Das Geld" eine ergreifende Ode an das verschwindende alte, volksnahe Frankreich, das über Jahrhunderte Bestand hatte. Er beschreibt das einfache, aber satte Leben zwischen Kirche und Dorfschule, das sich durch eine ganz eigene Würde jenseits des Glanzes des Überflusses auszeichnete. Und er schildert, wie die Beziehungen gegenseitiger Anerkennung bis in die Elementarschule Geltung hatten, eine Institution, die wie keine für die Überlieferung und Verankerung von Wissen
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und Werten stand und ebenfalls zu erodieren drohte. Péguys Schilderungen zwischen Nostalgie und Empörung berühren uns noch heute, sind sie doch von bleibender Aktualität.

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