- Osburg Verlag
- 2025
- Gebunden
- 180 Seiten
- ISBN 9783955103835
»Seelenfrieden« ist der Name einer Villa am östlichen Rand von Berlin. Ein Stolperstein vor der Gartentür weist darauf hin, dass dies einst jüdischer Besitz war. Nach vielen Eigentümerwechseln gehört das Haus nunmehr einer älteren Dame, die darin eine Art Pension für betuchte Senioren betreibt. Hier zieht Klaus-Hinrich Niebuhr ein, emeritierter Lehrstuhlinhaber für mittelhochdeutsche Literatur an der Berliner Humboldt-Universität. Er stammt aus der alten Bundesrepublik und kam erst mehrere Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung in die Hauptstadt. Seine Kenntnisse der DDR-Vergangenheit sind lückenhaft. Die Begegnung mit den anderen Bewohnern der Villa Seelenfrieden sieht er auch als Möglichkeit, mehr über die Geschehnisse und Konflikte im untergegangenen ostdeutschen Staat
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