- Drachenhaus Verlag
- 2025
- Gebunden
- 400 Seiten
- ISBN 9783943314915
Die Erde bebt – Der Umgang mit dem Unbegreiflichen Am 12.05.2008 ereignete sich ein verheerendes Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan. Es forderte mehr als 80.000 Todesopfer. Zahlreiche Gemeinden und Dörfer wurden ausgelöscht. Diese Katastrophe ist als „5-12-Erdbeben“ im kollektiven Gedächtnis der Chinesen verankert. In dem Roman Die Erde bebt verarbeitet der tibetische Schriftsteller Alai dieses reale Unglück in fiktiver Ausgestaltung. Der Protagonist Aba, Dorfschamane und offizieller Träger des immateriellen Kulturerbes im tibetischen Bergdorf Yunzhong, fühlt sich verpflichtet, in das schwer zugängliche, menschenleere und komplett zerstörte Dorf zurückzukehren und sich um die Seelen der Erdbebenopfer zu kümmern. Trotz guten Zuredens weigert sich Aba beharrlich, Yunzhong zu
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