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Michael Menninger / S Böhm / Ulrich Sinn. Untersu

Michael Menninger

Untersuchungen zu den Gläsern und Gipsabdrücken aus dem Fund von Begram / Afghanistan

  • Ergon-Verlag
  • 1996
  • Taschenbuch
  • 257 Seiten
  • ISBN 9783928034968
In den Jahren 1937 und 1939/40 förderten die französischen Grabungen in Begram nahe Kabul spektakuläre Funde ans Tageslicht. In zwei zugemauerten Räumen einer Residenz der Kuschan-Könige waren Schätze aus verschiedenen Teilen der antiken Welt gehortet, Elfenbeinarbeiten aus Indien, chinesische Lackgefäße, Importe aus der römisch beherrschten Welt. Unter den Funden, deren Publikation nun fast 50 Jahre zurückliegt, wurden die römischen Gläser und Gipsabgüsse herausgegriffen und erneut untersucht. Die ca. 200 Gläser sind für uns von beispielloser Vielfalt und Qualität, wobei die meisten Stücke der Kategorie ausgesprochener Luxusgläser zuzurechnen sind. Da gerade auf dem Gebiet der Glasforschung große Fortschritte erzielt wurden, kommt den Gläsern eine Schlüsselrolle bei der
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umstrittenen Datierung des Hortes und der historischen Einordnung zu. Die ca. 50 erhaltenen Gipsabgüsse im Herzen des Kuschan-Reiches werfen zahlreiche Fragen auf, die im Rahmen dieser Studie behandelt werden. Neben technischen Aspekten wird die Zeitstellung der zugrundeliegenden Originale untersucht, woran sich ein Abschnitt über die Stilentwicklung frühkaiserzeitlicher Silberarbeiten anschließt. Die Entwicklung der einheimischen Gandhara-Kunst und die mögliche Rolle westlicher Einflüsse werden diskutiert.

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