Kuhligk Björn
GRENZE
- Verlagshaus Berlin
- 2024
- Heft
- 48 Seiten
- ISBN 9783910320161
Grenzen sind Orte, an denen strukturelle Gewalt konkret wird. Sie können über Leben und Tod entscheiden und sind meist weniger klar, als sie den Anschein haben. Björn Kuhligk lässt sie ins Gedicht eintreten und fragt gleichzeitig, wo die Grenzen in der Dichtung verlaufen. Denn wenn ein Gedicht Grenze sagt, dann wird die Grenze häufig Dichtung: Metapher für etwas anderes, das nicht die eigentliche politische Grenze meint. Wie also sprechen über Grenzen, wie dichten? Wie muss ein Gedicht beschaffen sein, damit es politische Grenzen einlässt und vielleicht sogar verschiebt? Kann ein Sonnett angemessen dafür sein oder braucht es eine offenere Form? Kuhligk begibt sich nach Derry, Gibraltar
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