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E  A Richter. Obachter - Gedichte. Edition Korrespondenzen, 2007.

E. A. Richter

Obachter

  • Edition Korrespondenzen
  • 2007
  • Gebunden
  • 153 Seiten
  • ISBN 9783902113535

Was ist ein Obachter? Und wie unterscheidet er sich vom Beobachter? Der Beobachter richtet seine Wahrnehmung gezielt auf die Dinge. 'Obachter' hingegen 'wird man nicht freiwillig, es springt einen an' (Anne Carson). Vom Geschehen erfasst, folgt der Obachter den Impulsen seines Bewusstseins. In den unkontrolliert kaskadierenden Bild- und Gedankenfolgen brechen verschüttete Momente auf. Im Zentrum von E. A. Richters Obachter-Gedichten steht der alternde Körper mit seinen noch immer jungen Erinnerungen und vitalen Empfindungen. Meist ist es unscheinbar Alltägliches - ein Morgenschimmer, der Streit mit einer Geliebten, die eigenen Haare, der Schweiß, Nachtgestalten -, über das sich das obachtete Hier und Jetzt in die Vergangenheit und Zukunft verzweigt: hin zum Geruch der Großmutter, zur

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Kindheit und zur bereits bedrohlich mahlenden 'Knochenmehlmaschine'. Leicht im Rhythmus, stark in den Bildern, empfindsam und ungeschminkt im Erzählen: Gedichte vom Altern, von der Lebenslust und all dem, was war, nicht war und hätte sein können.

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