- Anthea Verlag
- 2026
- Gebunden
- 96 Seiten
- ISBN 9783899984613
Übersetzung: Julia Miesenböck
Aus dem Tschechischen von Julia Miesenböck. Menschen hören überhaupt nur sehr wenig ist ein urbaner Gedichtband über das Zusammenleben von Mensch und Natur: präzise beobachtet, poetisch verdichtet - mit einer Stimme, die selbst im Lärm der Stadt hörbar bleibt. Die Stadt wird zum Resonanzraum für das Unausgesprochene; Tiere treten aus Träumen in die Wirklichkeit, Erinnerungen kreuzen die Gegenwart. Marie Iljašenko schreibt über Fremdsein, Begehren und Wahrnehmung selbst - und über urbane Biotope wie Bäche, Brachen, Straßenschluchten und grüne Korridore ebenso wie über die Fallen des Alltags: Glasflächen, Gitter, Dornen, Lichtschächte. Diese Gedichte suchen eine Sprache für Tiere und Pflanzen, ohne zu vereinfachen oder zu belehren -
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wach, intim und zugleich gegenwärtig.
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