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Horst Bosetzky. Kempinski erobert Berlin - Roman. Jaron, 2010.

Horst Bosetzky

Kempinski erobert Berlin

  • Jaron Verlag GmbH
  • 2010
  • Gebunden
  • 366 Seiten
  • ISBN 9783897736405

Der Name Kempinski ist noch heute weit über Berlins Grenzen hinaus bekannt. Am 14. März 2010 jährt sich der Todestag des 1843 in Raschkow/Posen geborenen legendären Firmengründers und Namensgebers Berthold Kempinski zum hundertsten Male. Der beliebte Berliner Autor Horst Bosetzky nimmt das Jubiläum zum Anlass für einen biographischen Roman um die Familie Kempinski/Unger. In "Kempinski erobert Berlin" zeichnet er den Aufstieg und Niedergang des "Kempinski" von seinen Anfängen als kleine Weinstube über den kometengleichen Aufstieg zur ersten Adresse Berlins in der wilhelminischen Zeit bis hin zum tragischen Untergang des Firmenimperiums während der NS-Zeit nach. Als Sohn eines kleinen jüdischen Weinhändlers aus der preußischen Provinz Posen hat Berthold Kempinski

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nur einen großen Traum: Er möchte eines Tages nach Berlin gehen, um dort sein eigenes Restaurant zu führen. 1872 eröffnet er in der Friedrichstraße die Weinhandlung M. Kempinski & Co., die sich rasch als beliebter Treffpunkt für die gehobene Gesellschaft etabliert. Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten während des Ersten Weltkrieges floriert in den 1920er Jahren dank Hans Kempinski und Richard Unger, den Nachfolgern des Gründers, das Geschäft. 1928 wird schließlich das berühmte "Haus Vaterland" am Potsdamer Platz eröffnet. Doch die Weltwirtschaftskrise hinterlässt ihre Spuren ebenso wie der wachsende Antisemitismus. Ein Großteil der Familie Kempinski/Unger emigriert kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nach England bzw. in die USA, während Dr. Walter Unger versucht, den Familienbesitz vor einer Zwangsenteignung zu bewahren. Mit "Kempinski erobert Berlin" legt Bosetzky mehr vor als die Geschichte einer Familiendynastie: Erneut hat der bekannte Autor ein Erzählwerk geschaffen, das mit viel Fingerspitzengefühl eine vergangene Epoche Berlins lebendig werden lässt.

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