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Hub, Ulrich / Mouawad, Wajdi et al. Spielplatz 37 - Fünf Theaterstücke über Wahrheit und Lüge. Verlag Der Autoren, 2024.

Herausgeber: Thomas Maagh

Spielplatz 37

Fünf Theaterstücke über Wahrheit und Lüge
  • Verlag Der Autoren
  • 2024
  • Taschenbuch
  • 263 Seiten
  • ISBN 9783886614233
Übersetzung: Wolfgang Barth / Uli Menke

Mit ungefähr vier Jahren entwickeln Kinder die Fähigkeit, bewusst die Unwahrheit zu sagen. Die Lüge ist Tabubruch und Schritt hin zur Selbstständigkeit in einem. Vielleicht deshalb gilt sie uns mal als lässliche Flunkerei, mal als bewunderte List und wieder ein anderes Mal als unverzeihlicher Betrug. Um Lügen auf die Schliche zu kommen, halten wir uns an Äußerlichkeiten: scheinbar verräterische Gesichtsausdrücke, Gesten oder Verhaltensweisen. Die Lüge hat insofern ihre eigene Theatralität, und zwischen Menschen, die gut zu lügen, und solchen, die gut zu schauspielern verstehen, besteht angeblich ein Zusammenhang. In der Kinder- und Jugendliteratur wiederum findet sich, von Pinocchio bis Pippi Langstrumpf, eine Vielzahl an passionierten Schwindlerinnen

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und Schwindlern. SPIELPLATZ 37 versammelt fünf aktuelle Theaterstücke für Heranwachsende, die sich dem Phänomen der Lüge in besonderer Weise widmen: Um das wohl berühmteste Täuschungsmanöver der Antike, das >Trojanische Pferd<, aber auch um heutige Betrügereien im Internet geht es in Ulrich Hubs "Troianer". Als notorischer Lügner gilt Wajdi Mouawads Titelheld "Alfons", in dessen unglaubliche Geschichten sich der Text selbst immer tiefer verstrickt. Welche Wahrheiten sind Kindern zumutbar, und vor welchen verschließen wir lieber die Augen? Diesen Fragen geht Jens Raschkes "Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute" nach. Mit Carlo Collodis "Pinocchio" hat Thilo Reffert einen sprichwörtlich gewordenen Lügner für die Bühne adaptiert. Und von einer Wahrheitssuche, die in Verschwörungstheorien und Fake News mündet, erzählt "Alle Beweise der Welt" von Lucie Vérot.

Mit Beiträgen von: Ulrich Hub, Wajdi Mouawad, Jens Raschke, Thilo Reffert und Lucie Vérot

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