Für Helmut Schödel ein wunderbares Buch. Das Nachtgespräch zwischen Michael Degen und seinem Schauspielerkollegen Oskar Werner lässt ihn mitfühlen, was es bedeutet ein Schauspieler zu sein, die Last der Begabung, ach, das Gift der Träume usw. Bei Wein und Kerzenschein fühlt sich Schödel als Mäuschen unterm Sofa der Herren, die da über ethische Verantwortung streiten und Geschichten zum Besten geben, aber auch über ihre Erlebnisse im Dritten Reich plaudern. Anekdotenalarm? Mitnichten, versichert Schödel, sondern ein erhellender, spannender Beitrag über das Unglück des Erfolgs.