Bestens unterhalten hat sich Rezensent Jochen Temsch bei der Lektüre von Helge Timmerberg "Stories von unterwegs". Die in diversen Zeitungen und Zeitschriften erschienenen Reisereportagen aus den Jahren 1982 bis 2009, die der Autor für diesen Band überarbeitet hat, sieht der Rezensent in der Tradition des Ur-Reiseberichts: der Abenteuergeschichte. Er schätzt das eindeutige Bekenntnis Timmerbergs zur Subjektivität und seine Ablehnung eines journalistischen Objektivitätsanspruchs. Den Verzicht auf dröge Landschaftsbeschreibungen oder fade Fakten kann er nur begrüßen. Dass die Stories niemand überprüfen kann, stört Temsch dabei keineswegs, denn Langeweile kommt hier keine Sekunde auf.