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Zweieiige Zwillinge?
- Verlag f. Polizeiwissens.
- 2025
- Taschenbuch
- 310 Seiten
- ISBN 9783866769465
In öffentlichen Diskursen über die Rolle polizeilichen Handelns wird wiederholt gefordert, die Polizei müsse verstärkt proaktiv agieren, anstatt primär reaktiv tätig zu werden – sie müsse also „vor die Lage“ kommen. Ziel ist es, potenzielle Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden, noch bevor sie sich manifestieren und in strafbares Verhalten übergehen. Eine solche präventive Ausrichtung würde nicht nur die Deeskalation von Konflikten begünstigen, sondern könnte auch die Effektivität und Ressourceneffizienz polizeilicher Maßnahmen steigern sowie zur Stärkung des öffentlichen Vertrauens in die Polizei beitragen. Vorausschauendes Handeln wird in diesem Kontext als Ausdruck institutioneller Professionalität interpretiert.
Doch stellt sich die Frage, ob ein derartiger präventiver Ansatz im
Der vorliegende Sammelband widmet sich daher der zentralen Frage, ob und in welchem Umfang ein „Vor-die-Lage-Kommen“ für die Polizei überhaupt möglich ist und wie sich Kriminalität und Kriminalistik in ihrer Entwicklung wechselseitig bedingen. Handelt es sich womöglich um zwei voneinander abhängige, aber nicht identische Systeme – gewissermaßen um zweieiige Zwillinge?
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