Nicht nur aus Verehrung für das filmische Werk des Autors liest Bert Rebhandl Michael Glawoggers Erzählungen gern, sie begeistern ihn als literarisches Werk eigenen Ranges. Auch wenn der Zufall in diesen Texten, die sich sämtlich um die Ausgangssituation einer Figur - einen "Zwangsneurotiker ohne Zwang und ohne Neurose", charakterisiert sie der Rezensent - in einem Hotelzimmer irgendwo auf der Welt drehen, eine mächtige Rolle spielt, wie Rebhandl merkt, folgt er dem Autor in seinen Erkundungen von Umständen und Unwägbarkeiten, die Glawogger immer wieder zu Reflexionen aller Art inspirieren. Auf alles gefasst zu sein, scheint Rebhandl die richtige Leseeinstellung für das Buch zu sein.